Author Archives: Michis Gartenservice

Projekt Naturbarfußpfad beendet

Quelle: GNZ / Kindertagesstätte Goethestraße

Der Barfußpfad der Kindertagesstätte Goethestraße in Gelnhausen-Hailer ist fertig:

Die fünf Fühlbereiche wurden mit Naturmaterialien, wie Holzschnitzel, Kies, Birke, Korken und Flufferde befüllt. Den Untergrund bildet ein Fließ, das als Durchwachsschutz dient.
Der Barfußpfad wurde von den Kindern mit großer Freude angenommen.
Er schult die motorische Fähigkeit auf den verschiedenen Untergründen und die Füße werden als Sinnesorgan eingesetzt.

Quelle: GNZ / Kindertagesstätte Goethestraße in Gelnhausen-Hailer

 


 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Gelnhausen, dem Förderverein Gelnhausen und vielen fleißigen Helfern haben wir einen Naturbarfußpfad auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte Goethestraße in Gelnhausen-Hailer gebaut.

Quelle: Artikel Mittelhessenbote vom 02.12.2015

Portrait beim Landschaftspflegeverband e. V.

Im Newsletter des Landschaftpflegeverbandes Main-Kinzig-Kreis e. V. ist im Mai ein Portrait erschienen.

Text und Bilder: www.lpv-mkk.de

Portrait: Landschaftsgärtnerin Michaela Neumüller
Mit Don Pedro und Herzog Diablo Streuobstwiesen pflegen Gelnhausen-Meerholz. Mein erster Gedanke ist: „Die sind ja riesig.“ Gefolgt von: „Was für beeindruckende Tiere.“ Ich stehe mit Landschaftsgärtnerin Michaela Neumüller auf der Weide neben ihren zwei Großeseln Don Pedro und Herzog Diablo, die mich zur Begrüßung leicht anstupsen und für Leckerlis auch kleine Kunststücke vorführen. Stur und dumm, wie im Volksmund der Esel häufig beschrieben wird, sind diese beiden ganz sicher nicht. Und vor allem haben sie seit einiger Zeit eine wichtige Aufgabe: Sie werden für die Pflege von Streuobstwiesen eingesetzt.

Michaela Neumüller verrät mir einiges über ihren beruflichen Werdegang, ihr Leben, und wie sie „auf die Esel kam“.
Aufgewachsen als „Münchner Kindl“  war die heute 44-jährige schon immer sehr naturverbunden. Ihre Eltern besaßen einen Land- und Forst-wirtschaftlichen Betrieb. Mit ihren Großeltern verbrachte  sie oft die Sommermonate auf der Alm. „Es hat mir Spaß gemacht, mitzuhelfen. Wenn ich einen Apfel zertreten oder einen Ast umgeknickt hatte, wurde ich ermahnt. So habe ich gelernt, die Natur wertzuschätzen“, erzählt  Neubauer.

Beruflich hat sie einiges ausprobiert, sich aus den unterschiedlichen Tätigkeiten „ihre Themen“ rausgesucht. So hat sie sich während ihrer Ausbildung zur Köchin viel mit gesunder Ernährung auseinandergesetzt, danach startete sie eine zweite Ausbildung zur Arzthelferin. „Während dieser Zeit habe ich mich sehr mit dem Thema Heilkräuter beschäftigt“, sagt sie.  Schließlich zog es sie wieder raus  in die Natur und sie beschloss, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Sie besuchte sämtliche Fortbildungen, absolvierte die Ausbildung zur zertifizierten Landschafts-obstbauerin und begann schließlich, erstmal im Bekanntenkreis, Gärten anzulegen. 2010 erfüllte sie sich dann ihren großen Traum und eröffnete in Meerholz  „Michi’s Garten Service“.

Und jetzt kommen Herzog Diablo und Don Pedro ins Spiel – die ebenfalls, neben ihrem Mann Bernd und den beiden Kindern, eine wichtige Rolle in ihrem Leben, mittlerweile auch im beruflichen Bereich, spielen.
„Mein Mann fand diese Tiere schon immer interessant“, so Neumüller. Das Ehepaar sammelte zahlreiche Informationen und begab sich auf die Suche. „Gesunde Tiere zu bekommen, erwies sich als schwierig. Wir mussten lange recherchieren, bis wir schließlich fündig wurden und in Heidelberg auf Herzog Diablo trafen“, erzählt die Landschaftsgärtnerin. Und sie verrät schmunzelnd das Geheimnis der Herzoges: „ Diesen Titel trägt er, seitdem er beim Herzogritt in Bayern vom Bürgermeister zum Maskottchen ernannt wurde“ Don Pedro aus Bremen wurde schließlich sein Weggefährte.

Mit ihren beiden Großesel, die bis zu 40 Jahre alt werden können,  traten die Neumüllers der Interessengemeinschaft Esel und Mulis (IGEM) in Bad Camberg bei. Michaela Neumüller arbeitete dort auch einige Zeit im Vorstand mit.  Die Tiere sind voll ausgebildet, haben früher an Wettbewerben teilgenommen, werden für Trekking oder Kutschfahrten eingesetzt und können sogar so manche Kunststücke vorführen. „Esel sind von Natur aus nicht stur, sondern intelligent, liebevoll und anhänglich“, weiß Neumüller. Allerdings müsse man sich das Vertrauen der Tiere verdienen und aufbauen. Das Fluchtverhalten sei anders als bei Pferden: „Wenn Pferde Gefahr wittern, galoppieren sie davon. Ein Esel dagegen springt höchstens fünf Meter, dann bleibt er stehen, wenn er Gefahr wittert.“

Ein besonderes Erlebnis hatte die kleine Familie im Jahr 2002: Michaela, Bernd und Tochter Bianca Neumüller durchwanderten mit den beiden damals noch ganz jungen Eseln und zwei Laufenten  die historische Handelsstraße, den Eselsweg –  und zwar von Miltenberg bis nach Schlüchtern.

Seit circa zwei Jahren setzt Michaela Neumüller die beiden Esel auch zur Pflege von Streuobstwiesen ein. „Esel brauchen karges Futter. Am besten ist es, wenn vorher bereits Schafe auf der Wiese waren. Was dann noch übrig ist, ist genau richtig für die Esel“, sagt Michaela Neumüller.

Die Tiere werden gezielt auf Wiesen eingesetzt, die gepflegt werden sollen. Ein mobiles Weidezelt und das nötige Equipment werden von den Neumüllers zur Verfügung gestellt. Aber auch Vorsichtsmaßnahmen müssen getroffen werden, wenn die Esel auf eine Wiese sollen: „Wir müssen die Bäume einzäunen, sonst wären innerhalb von drei Jahren nur och Sägespähne übrig“, lacht Michaela Neumüller.
„Ich schaue mir die Gegebenheiten vorab und wäge dann ab, in wie weit die Esel eingesetzt werden“, so Neumüller. Ein bis dreimal am Tag schaut sie nach dem Rechten.

Michaela Neumüller strahlt übers ganze Gesicht, wenn sie über ihre Arbeit, ihre Familie und ihre Tiere redet. Auch wenn der Weg oft steinig war, hat sie ihr Ziel erreicht und lebt ihre Träume:  „Das eine hat das andere ergeben, und letztendlich hat sich alles zusammengefügt!“

Informationen zu Michi’s Garten Service unter: www.michis-gartenservice.de

Michis Gartenpflege im neuen Outfit

Die Neuauflage unserer Geschäftsdrucksachen in neuer Optik, haben wir zum Anlass genommen, unsere Arbeitsbekleidung dem Outfit unseres Maskottchens anzupassen.

Um die Sache richtig in Szene zu setzen, haben wir uns gleich professionell fotografieren lassen.